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Software & Kommunikation

Die Software-Anbindung der USV an die EDV wird immer mehr zum Standard. Besonders durch die Einbindung von USV-Anlagen in komplexe SNMP-Systeme (Netzwerk-Management-Systeme) wird das Thema der Kommunikation zunehmend wichtiger und lässt sich in folgenden Varianten unterscheiden.

  • Server-Shutdown:
    Dabei wird im Falle eines Stromausfalls nach Ablauf der Überbrückungszeit ein geordnetes Herunterfahren (Schließen der geöffneten Dateien und des Betriebssystems) durch einen automatischen Server-Shutdown durchgeführt.
    Eine direkte Kommunikation besteht dabei nicht, die USV sendet an die EDV lediglich Signale.
  • USV-Shut-Off:
    Sobald der Server-Shutdown beendet ist, wird die USV abgeschaltet.
  • USV-Controlling:
    Mithilfe einer USV-Software kann die USV direkt vom Arbeitsplatz aus überwacht werden. Zudem können diverse Statusmeldungen und USV-Parameter abgefragt und geändert werden. Wichtig ist auch, dass Störungen in der Stromversorgung aufgezeichnet und somit analysiert werden können.
  • Fernüberwachung und Wartung:
    Die rasche Störungsdiagnose und sofortige Problemlösung steigern die Verfügbarkeit der EDV und minimieren Kosten für Störungstechniker. Fernanzeigen werden über potentialfreie Kontakte (dry-contact) angeschlossen.
  • Einbindung in SNMP:
    SNMP-fähige USV-Anlagen können mittels Software oder einem SNMP-Adapter in ein Netzwerk-Management-System eingebunden werden. Dort können sie neben Servern auch andere Hardware-Systeme absichern. Das hat den großen Vorteil, dass der Administrator direkt von der Netzwerk-Management-Station aus die USV überwachen und bei Störungen schnell und richtig reagieren kann.

 

Aber warum ist USV Überwachung so wichtig?

Eine USV kann sehr einfach mittels einer SNMP USV Netzwerkkarte mit integriertem Webserver so konfiguriert werden, dass im einfachsten Fall Störungsmeldungen per E-Mail versendet werden. Es kann also über einen Standard Web-Browser Zugang zu allen Statusparametern, Messungen und Einstellungen der USV-Anlage erfolgen. Dazu muss lediglich die IP-Adresse jeder USV registriert werden.

In professionelleren Umgebungen wird für die Überwachung das SNMP-Protokoll genutzt. Es kann ohne Abhängigkeiten von einem Mailsystem sehr effizient eine zentrale Überwachungsstelle über den Alarm informiert werden. Von dort wird die passende Eskalationsmethode (SMS, Anruf, E-Mail, etc.) oder wichtige Aktionen (Starten anderer Stromversorger, auf Standby-Systeme umschalten, etc.) ausgeführt.

Wesentlicher Unterschied von diesem aktiven zum oben genannten passiven Monitoring ist, dass nicht auf die Fehlermeldung gewartet, sondern in regelmäßigen Abständen der Zustand des Systems aktiv abgefragt wird. Mit Hilfe des SNMP-Protokolls können auf diese Weise die Daten der USV ausgelesen werden, z.B.: verbleibende Laufzeit der USV, Ladezustand der Batterie und jede Menge detaillierter Parameter wie Stärke von In- und Output, Temperatur des Akkus, Temperatur angeschlossener Sensoren, usw.

Ein professionelles Monitoring bietet darüber hinaus Darstellungsformen (z.B. Diagramme), die die Basis für eine effiziente Fehlerrecherche bieten und somit ein wichtiges Tool für die Systemoptimierung sind.

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